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«Nur ein mittelmässiger Mensch ist immer in Hochform.» (William Somerset Maugham)

 

News

11.06.2014 Es geht weiter...

Nach einer ziemlich missratenen Saison 2013 (Verletzungen...) geht es in diesem Jahr weiter. Im Laufen habe ich ziemlich viel verloren, das zeigt die Zeit von 1:12 beim GP Bern, 7 Minuten langsamer als vor 2 Jahren. Die Hauptziele sind der Ironman Lake Placid und das Alpenbrevet Platintour.

04.09.2012 Jahr 2012

Gerade noch hab ich's geschafft, dass der letzte Artikel weniger als ein Jahr zurück liegt. Ich fasse kurz zusammen: In diesem Jahr war beim Laufen der Wurm drin. Im Februar holte ich mir die erste Verletzung, in der Kniekehle. Im April wurde es besser, jedoch reichte es nicht mehr, um beim GP in guter Form zu sein. Ein Training vor dem Gigathlon schmerzte plötzlich die rechte Achillessehne wieder (nach langer Zeit!). Ich musste ja nicht laufen am Gigathlon... dachte ich zumindest. Leider ging es meiner Partnerin Bea nach dem ersten Tag nicht so gut. Und wir entschieden uns, dass ich den Laufpart am Sonntag übernehmen würde. Es ging einigermassen, jedoch sah mein Fuss die nächsten paar Tage wie ein Elefantenfuss aus. Seither konnte ich nicht viel laufen und versuche nun, die Sehne auszukurieren.
Wie dem auch sei. Ich konnte nach Belieben Velo fahren, und das ist ja auch nicht schlecht. Es reichte trotzdem für ein paar Wettkämpfe, einige davon sogar mit Laufen. Vielleicht kommt noch ein Zeitfahren dazu, und dann ist die Wettkampfsaison beendet. Die Resultate findes du wie üblich hier. Und noch was: Vielleicht schaffe ich es endlich im Herbst oder Winter, meine Website neu und etwas ansprechender aufzusetzen. Mal schauen...

07.09.2011 Michus Sportblog

Ich habe einen Blog begonnen. In diesem Blog veröffentliche ich ein paar der vielen Erlebnisse, die ich während unzähligen Trainings- und Wettkampfstunden erlebt habe. Dazu kommen Gedanken, Ideen, Tipps und Tricks zum Ausdauersport.

06.09.2011 Vizeweltmeister

In diesem Jahr wurde der Powerman Zofingen nach 12 Jahren wieder ausgetragen als (Achtung, jetzt wird's kompliziert): "ITU Powerman Long Distance Duathlon World Championships". Es war ein schwieriger Wettkampf mit sehr viel Leiden. Am Ende zahlte es sich aus mit dem Vizeweltmeistertitel in meiner Altersklasse. Auch hier folgt ein Bericht, und zwar in meinem neuen Sport-Blog. Weitere Infos dazu in Kürze!

03.09.2011 Resultate vom August

Im Frühling war ich zwar nicht in einer schlechten, aber auch nicht in Topform. Das ist bei mir aber schon fast Standard. Im Sommer steigt die Form meist schlagartig an. So auch in diesem Jahr. Das Zeitfahren am 1. August war erst der Beginn des Aufwärtstrendes. Richtig durchstarten konnte ich bei den folgenden drei Wettkämpfen.
Am 6. August startete ich beim Glacier 3000 Run im Mixed Team mit meiner Gigathlon-Partnerin Bea Fuchs. Sie hatte noch klamme Beine vom Swiss Alpine, lieferte aber eine solide Leistung ab. Da bei mir das Motto gilt "steiler ist geiler" war ich natürlich in meinem Element, da es ab Reusch fast nur bergauf geht. Und zwar 1'600 Höhenmeter auf 10 Kilometer! Es lief entsprechend gut und wir erreichten den 2. Rang in unserer Kategorie.
Beim Baldegg Duathlon am 14.8. war ich ziemlich im Ungewissen. Ich schlief die beiden vorherigen Nächte nicht viel (total 3 oder 4 Stunden). Deshalb sagte ich mir: "mal schauen". Das vernachlässigte Lauftraining hatte ich die letzten paar Wochen etwas aufholen können. Und es zeigte Wirkung. Bereits im 5km Startlauf konnte ich mit meinen Hauptkonkurrenten (in der Kategorie) mithalten, was im Frühling nicht möglich war. Beim flachen Veloparcours arbeitete ich mich nach vorne und beim Schlusslauf liess ich nichts mehr anbrennen. Ich konnte einen relativ klaren Kategoriensieg einfahren. Die Müdigkeit kam erst nachher!
Am 20.8. folgte bereits die Inferno Team Trophy. Zum 1. Mal gab es die Kategorie Couple, und ich startete mit Gaby Städeli. Wir erreichten den 3. Rang - wegen einer 4-Minuten Zeitstrafe von mir verpassten wir den 2. Rang. Hier nur so viel, ein kleiner Bericht dazu folgt... wie immer findest du die Resultate unter der entsprechenden Rubrik oben.

11.07.2011 Erlebnisbericht Gigathlon

Ich habe einen kleinen Erlebnisbericht zum Gigathlon geschrieben, klicke hier!

Zudem wurde mir bewusst, dass ich vielleicht schon mal aufgegeben haben. Vielleicht? Ja, je nach Sichtweise. Beim 7-Tage-Gigathlon 2007 hatte ich am Morgen des 3. Tages einen Unfall, eine Feuerwerksrakete setzte mich ausser Gefecht. Ich musste nicht während meinem Einsatz aufgeben, sondern ich konnte an diesem Tag und in der Folge gar nicht mehr starten. Wenn man den Gigathlon als eine Einheit anschaut, musste ich also aufgeben. Wenn man jeden Tag einzeln anschaut, dann konnte ich einfach nicht antreten ab dem 3. Tag.

04.07.2011 Gigathlon

Der Gigathlon 2011 ist mit vielen positiven und einigen negativen Erlebnissen und Gefühlen vorbei. Ich startete in der Kategorie Couple zusammen mit Bea Fuchs. Gleich bei den ersten beiden Disziplinen handelten wir uns einen Rückstand von über 1 Stunde ein - beim Inlinen, am Freitag als vorgezogene Etappe für den Sonntag und am Samstag als 1. Dispzplin. Nicht dass etwas passiert wäre... das entsprach als Inline-Flaschen (mind. was mich betrifft) unseren Erwartungen. Bea schlug sich danach auf dem Rennvelo nach Crans-Montana gut und konnte drei Plätze gutmachen. Das Schwimmen war mein persönliches Highlight am Samstag - vom Gefühl her lief es mir super und auch die Zeit und der Rang waren sehr gut für mich. Ich konnte es richtig geniessen!

Etwa 1 Stunde nach dem Schwimmen begann mein Magen zu rebellieren. Zuerst nur schwach, danach immer stärker. Bea war schon lange auf dem Weg auf die Plaine Morte. Ihr lief es gut, sie brachte unser Team wieder etliche Ränge nach vorne. Unterdessen wartete ich unten an der Seilbahnstation mit geblähtem Magen. Die Bike-Fahrt nach Leukerbad konnte ich in den Abfahrten geniessen, die Aufstiege waren nicht sehr angenehm, weil der Magen schmerzte. Jedoch kam ich einigermassen über die Runden. Wir hatten uns vom 200. (nach dem Inline) auf den 124. Rang hervorgearbeitet. Leider wurde die Magengeschichte schlimmer - es war mir übel und ich kriegte Durchfall. Mit der Folge, dass ich den ganzen Abend nur eine halbe Banane essen konnte. Wir entschieden uns trotzdem, den ursprünglichen Disziplinenplan einzuhalten - ich dachte, dass es trotzdem klappen würde.

Das Frühstück am nächsten Morgen (vor 4 Uhr!) konnte ich zu mir nehmen. Das Biken nach Raron konnte ich richtig geniessen, mein Magen machte keine Probleme mehr und die Beine waren gut - mein Höhepunkt des zweiten Tages! Ich übergab an Bea fürs Schwimmen. Leider lief es ihr nicht so gut - sie kriegte Atemnot und als Folge darauf musste sie gegen Panik ankämpfen. Tapfer biss sie sich jedoch durch. Ich verpflegte mich unterdessen so gut wie möglich. Die Rennrad-Etappe nach Zermatt wollte ich zügig, aber nicht allzu schnell angehen. Auch auf der ersten Hälfte des Laufes rauf auf den Gornergrat fühlte ich mich gut - ich konnte viele Ränge gutmachen. Die zweite Hälfte wurde dann zur Qual. Es war schleichend, wurde schlimmer und schlimmer. Mir ging ganz einfach die Energie aus - während dem Wettkampf kann nicht genug aufgenommen werden, und wenn sie vom Vortag fehlt, dann ist irgendwann Schluss... es war wie ein richtiger Hungerast beim Velo fahren - jeder Hügel wird zur Qual und du fühlst dich schwindlig. Und das bei einem Berglauf auf 3'000 Metern Höhe... ganz knapp, SEHR LANGSAM und torkelnd konnte ich mich ins Ziel retten. Angesichts der Schlussetappe mit dem Rennvelo mit 1'200 Höhenmetern am Stück musste ich leider aufgeben.

Nach 27 Jahren und über 250 Ausdauerwettkämpfen ist es das 1. Mal, dass ich aufgeben musste! Ich war mir bewusst, dass es früher oder später mal passieren würde. Leider war es bei einem Team-Wettkampf, das machte es umso schwieriger. Ich hoffe, Bea verzeiht mir... auf jeden Fall nehme ich das Positive mit - bis auf den Zieleinlauf hatten wir das volle Programm des Gigathlons - die Trainings, die Vorbereitung, den Gigathlon selber - oder anders gesagt ein tolles Wochenende. Nächste Woche werde ich einen ausführlichen Bericht nachliefern. Bis bald, der nächste Wettkampf wartet schon ;-)

27.06.2011 Spiezathlon und Swiss Duathlon Cup

Beim Spiezathlon Volks-Duathlon erfolgte das dritte Aufeinandertreffen von Rolf Lüscher und mir. Wir beide streiten um den 1. Rang im Duathlon-Cup in der AK45-54. Ich rechnete damit, dass er mir pro Lauf (also pro 5km) max. 1 Minute abnehmen würde. Demgegenüber müsste ich ihm auf dem Velo ca. 2 Minuten abnehmen können. Das bedeutete, dass es eben etwas weniger als 1 Minute pro Lauf sein sollte. In der Theorie funktionierte das tiptop. Jedoch stand ich mir für einmal selber im Wege: Bei der Rückfahrt verpasste ich in Spiez die Linksabzweigung (ich war gerade am Verpflegen...), musste eine Vollbremsung machen und umkehren. Das kostete mich 20-30 Sekunden und auch den Sieg. Das gehört eben auch dazu, Dummheit wird meist bestraft und das war in meinem Fall auch so. Schlimm ist's überhaupt nicht, das macht den Duathlon-Cup nur noch spannender bzw. ich muss mir jetzt noch mehr Mühe geben, wenn ich meine Siegeschance nutzen will. Das nächste Duell folt beim Baldegg Duathlon am 14. August. Bis dahin will ich mein Laufdefizit ausbügeln...

23.06.2011 Run & Bike Gürbetal und Hoger-Freak-Tour

Der Formaufbau stimmt... Der Wettkampf Run & Bike Gürbetal wurde nach folgender Formel ausgetragen: Zuerst ein 17.5km Zeitfahren. Nach einer Pause folgte der 8km Lauf nach der Gundersenmethode (also mit den entsprechenden Abständen vom Zeitfahren). In meiner Alterskategorie erreichte ich die schnellste Velozeit. Ich wusste also genau, mit welchen Abständen meine Kontrahenten nach mir starteten. Ich konnte meinen Vorsprung bis ins Ziel verteidigen, am Ende resultierten 50 Sekunden Vorsprung. Am Samstag findet bereits der nächste Duathlon in Spiez statt.
Die Hoger-Freak-Tour konnte wegen dem schlechten Wetter nur am Freitag und Sonntag durchgeführt werden, Infos dazu auf der eigenen Seite.

07.06.2011 TriStar111 Germany

Die Saison ist mit dem TriStar111 so richtig lanciert. Nach diversen Trainingswochen und guter Form kehrte ich an Ostern von Cambrils zurück. Weil ich viel Arbeit hatte und zum Regenerieren trainierte ich in den folgenden 14 Tagen nicht viel. Die Form sackte ins bodenlose ab, ich wusste nicht warum. Oder nur zum Teil - denn zum Teil waren die Pollen bzw. meine Allergie darauf schuld. Der Formtest beim Intervall Duathlon in Zofingen gelang nur halbwegs. Ich versuchte in der Folge, weiter zu trainieren - aber nicht zu viel und nicht zu intensiv. Ich war völlig im Ungewissen - dann fiel der Startschuss in Worms. Und alles war vergessen, ich konzentrierte mich voll auf den Wettkampf. Es lief sehr gut - auf dem Velo könnte ich noch etwas mehr Druck entwickeln - aber das ist jammern auf hohem Niveau. In meiner Kategorie gewann Udo Bölts (ist der Sack schon so alt???) und ich wurde 5., gesamt erreichte ich Rang 50.

21.05.2011 Hoger-Freak-Tour und Saisonplanung

Ich habe Informationen zur Hoger-Freak-Tour ergänzt.
Der Powerman Zofingen ist dieses Jahr (überraschend) wieder mal offizielle ITU-Duathlon-Langdistanz WM. Dies zum 4. Mal nach einem Unterbruch von 12 Jahren. Das erhöht den Stellenwert dieses Wettkampfes enorm und verleiht dem Duathlon hoffentlich den notwendigen Auftrieb. Aus diesem Grund passe ich meine Saisonplanung an: Das wichtigste Saisonziel ist nun der Powerman Zofingen über die Langdistanz. Die ITU-Duathlon-Kurzdistanz WM in Gijon (Spanien) Ende September ist kein Thema mehr.

30.04.2011 Trainingsangebot

Mein Trainingsangebot für den ersten Teil der Saison ist aufgeschaltet. Die Trainings sind für alle offen. Zudem gibt es weitere Informationen zur Hoger-Freak-Tour.

25.11.2010 Planung für 2011 inkl. Hoger-Freak-Tour!

Sodeli, die Pflöcke für die Saison 2011 sind gesteckt! Ich habe mich bereits für den TriStar111 Germany vom 29. Mai und für den Gigathlon in der Kategorie Couple vom 1.-3. Juli angemeldet. Ziemlich sicher werde ich wieder eine berglastige Saison machen, ich organisiere vom 17.-19.6. die Hoger-Freak-Tour. Als Höhepunkt muss der Inferno Triathlon hinhalten. Als Dessert könnte der Powerman Zofingen über die kurze Distanz süss genug sein ;-)

26.09.2010 Resultate 2010

Sorry für die spärliche Berichterstattung. Ich werde mich im nächsten Jahr wieder bessern... Die Saison war recht durchzogen. Die Probleme mit der Achillessehne zogen sich bis vor den Gigathlon hin. Der Gigathlon lief nicht optimal, wohl auch wegen des heissen Wetters. Die Resultate an den paar Zeitfahren waren nicht sonderlich gut. Wenigstens gab's einen versöhnlichen Saisonabschluss. Als erstes erreichte ich beim Powerman Zofingen im Team "TV Länggasse Bern" auf dem Velo eine Zeit von 3:56 (150km). Es ist nicht einfach, unter 4 Stunden zu kommen, und es waren nur gerade 2 Pros schneller. 6 Tage später fand der Gemmi-Triathlon statt. Schon das Schwimmen lief für meine Verhältnisse gut. Vor allem auf dem Velo konnte ich viel Boden gut machen und wechselte an 4. Position auf die Laufstrecke. Ich konnte noch einen Athleten "fressen" und kam an 3. Stelle auf die Gemmi (1. in der Alterskategorie). Es lief von A bis Z super, ein Wettkampf wie auf mich zugeschnitten (1'800 Höhenmeter).

Nähere Infos unter Resultate

23.05.2010 Erste Infos 2010

Endlich erfolgt der 1. Eintrag im 2010. 12 Trainingstage in Tossa de Mar (Costa Brava, Spanien) im März und 7 in Bibbona (Toskana, Italien) im April mit vor allem Velokilometern gingen gut über die Bühne, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte (Schneesturm in Spanien!). Die ersten Wettkämpfe sind auch bereits Geschichte, nämlich ein Frühlingsrennen in Hindelbank, zwei Zeitfahren und die Berner Rundfahrt. Die Form ist nicht schlecht, jedoch (noch) nicht überragend.

Der Dämpfer kam Mitte April: Innerhalb von 3 Lauftrainings schmerzte die linke Achillessehne so stark, dass ich kaum mehr gehen konnte. Ich bin in Therapie (Arzt und Physio), es zeichnet sich noch keine Besserung ab. Es sind nur zwei lockere Lauftrainings auf Teer pro Woche möglich. Ich könnte sofort mit dem Laufen für - sagen wir mal 6 Monate - aufhören... wenn nicht der Gigathlon wäre. Ich starte mit Sarah Koch in der Kategorie Couple und muss am 1. Tag die 31km von Interlaken nach Thun laufen. Das bedeutet: Bis zum Gigathlon durchhalten und danach eine Laufpause einschalten. In den letzten Wochen war das Wetter so gut, dass ich problemlos aufs Velo ausweichen konnte =;->

28.11.2009 Corrida Bulloise + Course des pavés La Neuveville

Nach meiner Trainingspause im Oktober nahm ich im November an zwei Wettkämpfen teil. Ich war natürlich alles andere als in Hochform, und mein Wintergewicht habe ich auch bereits erreicht (nun muss ich aufpassen =;-> ). Aber es hat Spass gemacht. Die Corrida Bulloise bot eine tolle Stimmung. Ich startete in der Kategorie "Populaire". Es waren 6 Runden à 1km zurückzulegen + 150m bis ins Ziel. Dieses erreichte ich als 15. in der Zeit von 23:41 (nur eine Kategorie).

In Neuenstadt fand der Abschluss-Event des TV Länggasse statt. Zuerst starteten wir zum Wettkampf, das war ein Lauf mit 1.5km-Runden. Die Frauen mussten die Runde 4x absolvieren, die Männer 5x. Das Besondere: Es war ein Einzelstart. Alle 30 Sekunden wurde eine Läuferin/ein Läufer auf die Strecke geschickt. In 29:03 kämpfte ich mich ins Ziel, das bedeutete Rang 14 in der Kategorie >40. Wichtiger war an diesem Tag sicher das Fondue, das wir nachher genossen. Den Abend liessen wir gemütlich ausklingen.

07.11.2009 Wintertraining

Nach einer Pause im Oktober habe ich wieder mit dem Training begonnen. Diese Woche war ich mit Sandra im Hotel Therme in Vals. Wir erholten uns prächtig im schönen Bad und genossen die Spitzenküche am Abend (15 Gault Millau Punkte). Und ich konnte es nicht lassen... ich bin am 4.11. auf die Leisalp gelaufen, diese liegt auf 2050 M.ü.M. Es hatte etwas Schnee, vor allem in Schattenpartien, aber nicht sehr viel.
Im Wintertraining geht es darum, die Basis für die Wettkampfsaison zu legen. Vor allem mit Ausdauertraining im Grundlagenbereich und mit qualitativ gutem Schwimmtraining. Es ist auch wichtig, für Abwechslung zu sorgen, damit der Körper neue Reize bekommt und damit die Motivation erhalten bleibt. Als Abwechslung werde ich zwischendurch die Langlauflatten montieren.

24.09.2009 Abendberglauf Gurten

Heute fand der dritte und in diesem Jahr letzte "Abendberglauf Gurten" statt. Informationen zu der Veranstaltung findest du hier.
Rangliste 3. Abendberglauf Gurten

12.09.2009 Geniessen!

Für mich heisst es, diesen Herbst geniessen, ohne ständig ans Training oder an Wettkämfe zu denken. Es war wohl etwas viel, zuerst am Iroman Zürich und 6 Wochen später am Inferno Triathlon teilzunehmen (und an beiden Orten mit nicht bescheidenen Zielen). Die körperliche Müdigkeit ist das eine, die mentale Abnützung das andere. Deshalb entschied ich mich, keine Wettkämfe mehr zu machen in diesem Jahr - oder nur zum Plausch, wie der Tzampata Treppenlauf in Fribourg.

Und meine Aktivitäten sollen vor allem Spass machen. Diese Woche war ich mit einem Kollegen an einer Dreiländertour im Unterengadin unterwegs (mit dem Mountain-Bike). Die Strecke führte in 4 Etappen von Scuol über Nauders, Sta.Maria und Livigno zurück nach Scuol. Es war absolut fantastisch, wir erwischten super Herbstwetter und die Landschaft war einmalig schön. Das Gepäck wurde transportiert, das Essen am Abend war - mit einer kleinen Ausnahme - hervorragend. Die Tour ist sehr zu empfehlen! (Wenn ich das als technische Flasche schaffe, sollte das für DICH kein Problem sein!)

Mein Kollege verbrachte jeden Tag zusammengezählt mind. 1 Stunde mit Fotografieren... nicht nur zu meiner Freude. Das wiederholte Warten hat sich aber gelohnt, die Bilder findest du hier.

22.08.2009 Inferno Triathlon

Ich kam wieder mal an meine Grenzen. Eine Woche vor dem Wettkampf fuhr ich die Rennvelostrecke ab. Ich hatte absolut keine Energie und erklomm die Grosse Scheidegg nur mit Mühe. Nach der Fahrt war ich total fertig und ich schrieb den Inferno Triathlon schon ab. Ein Check beim Arzt zeigte nichts besonderes. Ich hatte nach dem Ironman Zürich wohl zu rasch, zu viel und zu hart trainiert, so dass ich am Anfang eines Übertrainings stand. Ich machte deshalb in der Woche vor dem Wettkampf absolut kein Training, fühlte mich recht gut und entschied mich zum Start.

Den Wettkampf startete ich frisch, ich konnte die Batterien in dieser Woche wieder aufladen. Jedoch zeigte sich ein anderes Problem, das ich seit Jahren mitschleppe (im Sommer ist es meist gut...): Rückenschmerzen. Doch der Reihe nach. Das Schwimmen verlief für mich optimal. Das Wasser war gegen 20°, sehr komfortabel verglichen mit früheren Jahren. Nach bereits 54 Minuten(!) kam ich in die 1. Wechselzone. Die schnelle Zeit erklärt sich z.T. mit den Wellen, die einen kräftigen Schub von hinten verliehen. Andererseits habe ich wohl auch Fortschritte gemacht - dank meinem neuen Schwimmtrainer Jürg Studer. Ich kam auf jeden Fall klar in der vorderen Hälfte des Feldes und in meiner Kategorie sogar nur knapp hinter dem 1. Drittel aus dem Wasser.

Auf dem Rennvelo lief es auch gut, mir gelang es, Boden gut zu machen, ohne zu viel Energie zu verpuffen. Die einzige Schwierigkeit war eigentlich die Abfahrt von der Grossen Scheidegg nach Grindelwald. Es hatte Nebel, der war z.T. so dicht, dass man nur noch 3-4 Meter weit sah. Ich ging kein Risiko ein und fuhr recht vorsichtig. Gegen Ende des Aufstiegs zur Grossen Scheidegg spürte ich bereits den Rücken. Auf dem Mountain-Bike war es dann nicht mehr lustig mit dem Rücken. Ich dachte ein paar Mal ans Aufgeben - mind. spielte ich mit dem Gedanken, denn Aufgeben ist für mich eigentlich nie eine Option. Ich sagte mir immer von neuem: Wenn du es bis dorthin schaffst (z.B. bis dort, wo der Teer in Naturstrasse übergeht), dann schaffst du es bis oben. Immer wieder musste ich in den Wiegetritt wechseln, um den Rücken etwas zu entlasten. Endlich war ich oben. Runter fuhr ich wieder sehr vorsichtig und war froh, in die Wechselzone zu gelangen.

Ich war immer noch gut in meinem Zeitplan drin. Und ich hoffte auf den abschliessenden Berglauf. Aber leider entspannte sich der Rücken bis oben nicht mehr. Ich konnte zwar laufen, aber eher verkrampft. Es war mental sehr hart, ca. die halbe Zeit des Infernos mit Rückenschmerzen zu bestreiten. Auf der Laufstrecke wurde ich netto von 3 Athleten überholt - was für mich sehr ungewöhnlich ist, normalerweise mache ich da noch viel Zeit und etliche Ränge gut. Schliesslich schaffte ich es bis oben und war mit der Zeit von 10:05:45 den Umständen entsprechend recht zufrieden. Das reichte für Rang 18 gesamt und Rang 2 in der Kategorie.

Die Resultate gibt's hier und Bilder dazu gibt's hier.

04.08.2009 ORV Zeitfahren Langenthal-Rütschelen

Ich nahm nach 2008 zum zweiten Mal am Zeitfahren Langenthal-Rütschelen teil. Und ich konnte meine absolute Velo-Topform unter Beweis stellen. Ich verbesserte meine Zeit aus dem letzten Jahr um 1 Minute 13 Sekunden (schon im letzten Jahr lief es mir gut)! Die Distanz war 24km, meine Zeit 32:19, der Schnitt = 44.6km/h. Das reichte für den Gesamtrang 6 und für den Kategorienrang 1 (Kategorie Hobby 2). Dabei schlug ich Cracks wie Urs Dellsperger, Serge Meyer oder Reto Pestoni. Infos und die Rangliste gibt es hier.

28.07.2009 Bericht über den Ironman Switzerland

Ich war erstaunt, wie viele Leute meinen Bericht über den Ironman Switzerland begrüssten. Ich rechnete mir viel mehr Ablehnung. Vielleicht wagten sich diese Leute einfach nicht, mir ihre Meinung zu sagen ;-) Ich habe den Bericht mit ein paar neuen Ideen überarbeitet und z.T. liess ich eure Kommentare einfliessen. Den aktuellen Bericht findest du hier.

12.07.2009 Ironman Switzerland mit Hawaii Quali!

Mein erster Ironman ist geschafft. Meine Zeit: 9:29:50 (1:16/4:44/3:24 + Wechselzeiten), Kat.Rang 5 (= Hawaii Quali), Gesamtrang 114. Das Schwimmen lief nur mittelmässig. Ich erwischte ein paar Schläge und bin wohl einige Umwege geschwommen. Auf dem Velo lief es dann super. Die Beine waren die ganze Zeit top, nur der Rücken schmerzte bereits zu Beginn der 2. Runde. Overall erreichte ich die 10. beste Velozeit! Das Laufen war nicht schlecht, aber alles andere als optimal. Ich baute schon viel früher ab als erwartet und litt fast die ganze Zeit. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meinem Resultat. Der Ironman als Gesamterlebnis war nicht nur eine gute Erfahrung. Warum das alles so ist, kannst du in meinem Bericht nachlesen (+ 16 Gründe, warum ich nicht nach Hawaii gehe). Die Resultate gibt es hier

27.06.2009 Spiezathlon

Als Hauptprobe für den Ironman Zürich nahm ich am Spiezathlon teil (über die olympische Distanz). Im Wasser fühlte ich mich gut, ich schwamm eine gerade Linie (!!!) und kam knapp unter 26 Minuten in die Wechselzone. Das Velo lief wieder hervorragend und ich konnte etliche Athleten überholen. Dabei fuhr ich mit 1:01:17 die drittbeste Velozeit (wenn man die beiden Wechselzeiten abzieht, ergibt das eine Zeit von ca. 59 Minuten). Im Laufen waren die Positionen bezogen. Ich überholte nur einen Athleten, der fast gleichzeitig mit mir auf die Laufstrecke ging. Das Loch nach vorne war zu gross, oder ich konnte an diesem Tag zu wenig leiden (und mich zu wenig auswinden). Meine Laufzeit von 39:22 war nur mässig. Jedoch bin ich mit dem Test (und dem ersten Triathlon der Saison) zufrieden. Gesamt erreichte ich Rang 13, in der Kategorie Rang 3. Die Resultate gibt's hier.

21.06.2009 Mont Ventoux + Route des Grandes Alpes

Letzte Woche verbrachte ich mit meiner Freundin Sandra und weiteren Leuten eine Ferienwoche in einem Landhaus in Bonnieux (Nähe Apt, Frankreich). Auf der Karte entdeckte ich, dass sich in nicht all zu weiter Entfernung... der Mont Ventoux befand! Ich besorgte mir eine Software zum Berechnen von Routen für Rennvelos. Und liess mir eine Tour zum Mont Ventoux und zurück und eine Tour in 3 Etappen von Bonnieux zurück in die Schweiz berechnen. Ich war ziemlich giggerig auf den Mont Ventoux und machte die Tour bereits am Montag. Die landschaftlich schöne Anfahrt nach Bédoin über Nebenstrassen betrug 50km. Von Bédoin auf den Mont Ventoux brauchte ich genau 1h25. Ich fuhr nicht gerade Vollgas, aber doch recht zügig. Wie jemand diese Strecke in 55 Minuten schafft (Iban Mayo 2004), ist mir ein Rätsel. Unter 1h15 lägen für mich auf jeden Fall nicht drin. Auf der Rückfahrt nahm ich einen andern Weg, auch wieder sehr schön. Die Tour war 145km lang mit knapp weniger als 3000 Höhenmetern.

Weil sich ein Wetterumschwung und vor allem ein deutlicher Temperaturrückgang abzeichnete, startete ich die Rückfahrt in die Schweiz bereits am Donnerstag. An diesem Tag war es allerdings noch brütend heiss. Das Ziel waren möglichst viele Kilometer und in die Route des Grandes Alpes vordringen. Ich fuhr 212km bis Guillestre (zwischen Col de Vars und Col d'Izoard). Am 2. Tag wollte ich die Pässe Col d'Izoard, Col du Lautaret, Col de Galibier, Col du Télégraphe und Col d'Iséran bezwingen. Bei der Abfahrt vom Col du Télégraphe kam ich in ein Gewitter. Es trocknete zwar wieder ab, aber bei der Anfahrt zum Col d'Iséran regnete es erneut, zudem windete es und wurde recht kühl. Wegen den 2770m des Col d'Iséran entschied ich mich, die Etappe in Lanslevillard vorzeitig abzubrechen.

Am nächsten Tag schaute die Sonne wieder hinter den Wolken hervor. Den Col d'Iséran nahm ich mir zum Frühsück vor. Oben war es fast Null Grad kalt! Bis Val d'Isère (mein geplantes Etappenziel vom Vortag) hatte ich 2h30. Danach folgten der Cormet de Roselend und der Col des Saisies. Bei der Abfahrt vom Saisies und bei der Anfahrt nach Chamonix überlegte ich mir, dass ich eine ultralange Etappe machen könnte (ca. 240km) und rechnete mir aus, dass ich zwischen 20 und 21 Uhr in Martigny ankommen würde. Wieder machte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es begann zu regnen. Zuerst nur leicht, dann jedoch immer stärker. Ich hatte keine Lust, so weiter zu fahren, und beendete die Etappe bereits kurz vor Chamonix - in Les Houches.

Am 4. Tag nahm ich es gemütlich. Ich hatte nur 50km bis Martigny und die mikrig kleinen Pässe Col des Montets und Col de la Forclaz vor mir. In Martigny nahm ich den Zug. Fazit: Sehr schöne Strecke, sehr schöne Alpenpässe, die ganze Strecke Neuland für mich, Mehretappenfahrt mit Gepäck ebenfalls Premiere für mich. Total 622km 11'927 Höhenmeter, 27h13 Fahrzeit, Schnitt = 22,6km/h. Ein paar Bilder dazu findest du auf Facebook.

24.05.2009 Europameister!!!

Am Sonntag wurde ich bei den "2009 Budapest ETU European Championships" in meiner Alterskategorie (45-49) Europameister! Das tönt nach weniger als mein Weltmeistertitel am Powerman Zofingen im letzten Herbst, ist aber meiner Ansicht nach mehr wert. Ich werde in Kürze einen Bericht über den Anlass schreiben, darin werde ich aufführen, warum das so ist. Hier mal ein Kurzbericht.

Ich bin im Moment noch nicht in Topform im Laufen, dementsprechend hatte ich keine grossen Ambitionen für den Wettkampf. Ich wollte einfach einen guten Wettkampf absolvieren. Im Velo war ich gut vorbereitet, trotzdem wusste ich nicht genau, wie mein Formstand ist. Wie gewohnt startete ich nicht vorne, sondern etwa in der Mitte des Feldes (Startlauf = jeweils 10km). Ich fühlte mich recht gut und arbeitete mich nach vorne (ca. auf Rang 15). Knapp unter 36 Minuten kam ich in die Wechselzone. Beim Velo setzte ich von Anfang an Dampf auf, ich hatte richtig gute Beine. So arbeitete ich mich Runde um Runde nach vorne (4 Runden à 10km). Schliesslich kam ich nach ziemlich genau 1 Stunde Velozeit als erster von unserem Startfeld (Männer >40) in die Wechselzone. Das wusste ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht, weil unser Feld mit zwei andern vermischt war. Beim Schlusslauf (5km) habe ich eigentlich nie Probleme, ich laufe - im Gegensatz zu den meisten Athleten, die langsamer werden - jeweils ca. gleich schnell wie beim Startlauf. Nach kurzer Zeit sah ich, dass ich an der Spitze unseres Feldes lag. Das verlieh mir Flügel. Ich wurde nur noch von 2 Läufern überholt, beide nicht in meiner AK. So lief ich mit einer Schlusslaufzeit von knapp unter 18 Minuten und mit einer Endzeit von 1:56:03 überglücklich als Europameister ins Ziel!

Das wurde natürlich gefeiert. Beim Studieren der Rangliste war ich besonders erfreut, dass ich die schnellste Velozeit aller Athleten (also über alle Kategorien) erreichte! Mehr Informationen und Details findet ihr in meinem Bericht. Die Resultate gibt's hier und hier. Informationen zum Anlass gibt's hier.

09.05.2009 Abendlauf Gurten und Berner Rundfahrt

Ruedi Sport und ergo-sport.ch führen die Abendläufe auf den Gurten nach 2008 zum 2.x durch (4.65km, 343mHd). Es ist ein Rennen "back to the roots", d.h. mit einfachsten Mitteln ohne Verpflegung oder Streckenposten, aber mit Zeitmessung und GRATIS! Das ist sehr lobenswert neben den vielen "überorganisierten" Veranstaltungen. Am Donnerstag war es also so weit. Ich bin noch nicht in optimaler Laufform, zudem trage ich immer noch einen Teil von meinem "Winterspeck" mit mir herum (3-4kg mehr als beim Powerman Zofingen im letzten September!). Deshalb wurde es zu der erwarteten harten Angelegenheit. Ich konnte mich in der akzeptablen Zeit von 23:00 hochschleppen (also knapp unter dem 5 Min. Schnitt). Dabei erreichte ich Rang 11 und in der Kategorie "alte Säcke" (> 45) Rang 1.

Ich werde tatsächlich älter: Beim Rasenmähen und Gras schleppen holte ich mir ziemliche Rückenschmerzen. Deshalb meldete ich mich am Samstag bei der Berner Rundfahrt vom Rennen Race 3 aufs Rennen Race 2 (= 2 Runden = 67.9km) um. Das Niveau ist beim Race 2 eindeutig tiefer als beim Race 3, weil bei diesem viele ehemalige Rennfahrer starten. Dafür verhalf es mir zu einem Erfolgserlebnis (und zudem zu einem guten Training). Sofort nach dem Start reihte ich mich im vorderen Teil des Feldes ein. Beim ersten Aufstieg zum Frienisberg fand ich mich plötzlich an der Spitze wieder und ich zog das Tempo in Seedorf EIN WENIG an. Seltsamerweise folgte mir niemand. Sofort fasste ich den Entschluss, auf die Bergpreiswertung zu fahren. Ich steigerte das Tempo und der Abstand zum Feld wurde immer grösser. Auf dem Frienisberg hatte ich schliesslich einen Vorsprung von 200-300m (= die ersten 5 Bergpunkte). Danach liess ich das Feld wieder aufholen, um nicht zu viel Energie zu verpuffen. Wie auch schon beobachtet will bei einem Velorennen oft keiner die Führungsarbeit übernehmen. Deshalb variierte das Tempo von gemütlich bis schnell.

Bei der Zieldurchfahrt zu Runde zwei gab es so was ähnliches wie ein Zwischensprint. Plötzlich fand ich mich eher im hinteren Teil des ca. 40 köpfigen Feldes wieder. In diesem Moment steigerte der spätere Sieger das Tempo an der Spitze, und da wieder mal niemand die Nachführarbeit übernehmen wollte, hatte er rasch ein Loch herausgefahren. Ich war zu weit hinten, um reagieren zu können. Ich zog aber meine geplante Taktik durch: Diesmal wollte ich schon ganz zu Beginn des Aufstiegs zum Frienisberg angreifen. Denn ich dachte, die andern lassen mich nicht wieder so einfach ziehen, weil sie mich nun (von der 1. Runde her) kannten. Ich steigerte das Tempo kontinuierlich (wieder kein Sprint!), und wieder folgte mir das Feld nicht. Der 1. Ausreisser war zu diesem Zeitpunkt ca. 300m vor mir. Bis auf den Frienisberg konnte ich den Rückstand auf 100m verkleinern, der Vorsprung aufs Feld war 300-400m (= 3 Bergpunkte für Rang 2). Ich enschied mich, voll durchzuziehen. Ich hoffte natürlich, den Führenden noch einzuholen. Dies gelang mir jedoch nicht. Er war in der Abfahrt und im Flachen klar stärker als ich. Für mich war es also auf den restlichen knapp 25km ein Zeitfahren. Ich drückte ziemlich auf die Tube, damit das Feld gar nie in Versuchung kam, mich einholen zu wollen. Es war hart, aber ich konnte recht gut durchziehen. Als 2. fuhr ich mit einem Vorsprung von 36 Sekunden (= ca. 400m) aufs erste Feld ins Ziel. Zudem holte ich mir die Bergwertung.

Die Preise sind leider nicht auf Velo- sondern auf Autofahrer ausgerichtet. Oder wie soll ich zwei Blumensträussen von Lyss auf dem Velo mit nach Bern nehmen??? Deshalb verschenkte ich die beiden Sträusse an zwei nette Damen ;-) (Wenigstens gab's auch noch Gutscheine.) Der erste richtige Formtest auf dem Velo stimmt. Das recht harte Training in Cambrils mit Roger Fischlin scheint sich auszuzahlen! Die Ranglisten zur Berner Rundfahrt gibt es hier.

03.05.2009 Trainingswochen in Cambrils

Da sich ein grösserer Arbeitsauftrag um einen Monat verschob, enschied ich mich kurzfristig, nochmals 2 Wochen in Spanien zu trainieren. Am 19.4. ging es ab nach Cambrils. Ich hatte nur Velo fahren gebucht. Da aber gleichzeitig das Gigathlon-Trainingslager stattfand, schloss ich mich ab und zu dieser Gruppe an. Es leiteten Bennie Lindberg, Roger Fischlin, Sarah Koch und Urs Dellsperger. Die Speedgruppe Velo wurde jeweils von Roger Fischlin geführt, das waren z.T. richtig harte und knackige Trainings.

In der zweiten Woche kamen mit Anita und Christian Belz internationale Spizenathleten nach Cambrils. Christian fuhr auch in der Speedgruppe und wäre ein wohl fast nicht zu schlagender Duathlet (was nicht ist...). Wettermässig hatten wir Glück, es gab nur ein zwei halben Tagen etwas Regen. Die Temperatur war oft nicht sehr hoch und es windete fast immer ziemlich stark. Was auf dem Velo mental ein ziemlich gutes Training ist =;-> Standortbestimmung gibt es am Donnerstag beim Abendberglauf auf den Gurten und vor allem am Samstag bei der Berner Rundfahrt. Mal schauen...

05.04.2009 Trainingswochen in Tossa de Mar

Ich verbrachte mit Eitzinger Sports zwei Velo- und Triathlonwochen in Tossa de Mar (Costa Brava in Spanien). Die erste Woche war ich Gast. Das Wetter war super, fast immer Sonnenschein und schon relativ warm. In der zweiten Woche leitete ich eine Triathlongruppe. Das Wetter drehte leider auf schlecht. Oft regnete es und wir mussten das Programm ziemlich umstellen und improvisieren. Dank dem coolen Leiterteam war auch die zweite Woche toll und ging im Nu vorüber.

14.03.2009 Strassenrennen Hindelbank

Früher als üblich nahm ich die Wettkampfsaison in Angriff. Am Strassenrennen in Hindelbank waren mit dem Velo 3 Runden à 18km zurück zu legen. In meiner Kategorie "Hobby B" starteten 16 Fahrer. Ich schaffte es, mit der 1. Gruppe ins Ziel zu kommen, hatte im Schlusssprint aber null Brot. Der Schnitt war 39.4km/h. Die Resultate gib's hier.

25.11.2008 Sponsor Radrennsport Schaller

Nach zweijährigem Unterbruch starte ich in der neuen Saison wieder für den Radrennsport Schaller. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den nächsten Jahren mit Aldo Schaller.

13.11.2008 Diverses

Pause:
Ich habe nun zweieinhalb Wochen Pause gemacht und bin nur wenig geschwommen und habe Krafttraining gemacht. Nun beginne ich wieder langsam mit dem regelmässigen Training. 3x pro Woche schwimmen, 1x Circuit, 1x Kraft, 1-2x Velo. Mit Laufen warte ich noch etwas, da gönne ich mir 4 Wochen Pause.
Update Website:
Ich habe in diesem Jahr total an 15 Wettkämpfen teilgenommen. Die Resultate sind verstreut auf der Website zu finden (unter News, Laufen, Duathlon und Triathlon). Was fehlt ist eine Seite für Velorennen, diese Ergebnisse findest du nur unter den News. Um die Navigation in Zukunft zu verbessern, werde ich die Site für das neue Jahr grundsätzlich überarbeiten.
Gewicht:
Mein Wettkampfgewicht betrug beim Powerman Zofingen 69kg. Danach und vor allem in der Trainingspause habe ich mir meinen Winterspeck ziemlich rasch wieder angegessen. Meine 74kg garantieren mir, dass ich nicht so rasch friere...

26.10.2008 Ekiden-Marathon und Ziele 2009

Als Abschluss der diesjährigen Wettkampfsaison nahm ich im Knacker-Team des TV Länggasse am Ekiden-Marathon teil (40-49 jährig). Die Staffel absolviert total einen Marathon, die Strecken sind 10.652/4.902/9.805/4.902/4.902/7.032km lang. Eine Runde ist 4.902km und der Wechsel befindet sich immer im Stadion, d.h. man kann die ganze Stafette sehr gut verfolgen. Das Wetter spielte auch mit, es war sonnig und angenehme 10-15 Grad warm. Ich hatte das Vergnügen, den Lauf mit der längsten Teilstrecke zu eröffnen. Als 3. übergab ich an Theo Schneiter. In der Folge blieb unser Team immer an 3. Stelle, und Marco Diener konnte den Podestrang sicher ins Ziel laufen (die weiteren Läufer waren Daniel Vogt, Olaf Müller und Thomas Nietlispach). Das war ein würdiger Saisonabschluss. Das Frauenteam des TV Länggasse erreichte Rang 1 und das Mixed-Team Rang 2 (somit war der Medaillensatz komplett).

Meine Hauptziele für die nächste Saison: Der Ironman Zürich am 12. Juli und der Inferno Triathlon am 22. August. Weiter werde ich am Gigathlon (3.-5. Juli) entweder in der Kategorie Couple oder Team of Five teilnehmen. Ich werde nicht ganz Vollgas geben, weil eine Woche später bereits der Ironman stattfindet. Ein weiteres Ziel ist der Circuit von Swiss Triathlon.

12.10.2008 Brienzersee Halbmarathon

Zum Brienzerseelauf habe ich eine spezielle Beziehung, da Brienz mein Heimatort ist. Der 35km-Lauf startet in Bönigen, führt zuerst auf der Giessbach- und dann auf der Nordseite um den See zurück nach Bönigen. Der Halbmarathon führt von Hofstetten nach Bönigen. Da Hofstetten 82m höher liegt als Bönigen, sind die Zeiten etwas schneller als bei anderen Halbmarathons.
Wie üblich startete ich nicht übertrieben schnell. Kurz nach Brienz - ca. bei Km 4 - konnte ich zu Markus Gerber und Beat Blättler aufschliessen. Wir lagen hinter 4 Läufern, die entschwunden waren, auf den Positionen 5-7. Markus ist ein ehemaliger Spitzenläufer. Früher war er jeweils 1-2 Klassen besser als ich. Ich war natürlich erfreut, dass ich so lange mit ihm mithalten konnte. Wir liefen in unserer 3er Gruppe bis Km 17. Danach verschärfte Beat Blättler das Tempo. Markus Gerber fiel erstaunlicherweise zurück. Ich konnte das Tempo recht gut mithalten und beendete das Rennen schliesslich auf Gesamtrang 6 und Kategorienrang 1 (in der Kategorie M40). Die Zeit von 1:15:04 kann sich auch sehen lassen. Die Rangliste findest du hier.
Als Preis gab's ne wunderschöne geschnitzte Holztafel (na ja, so schön auch wieder nicht...) und ein Gutschein von 200 CHF in einem Hotel in Bönigen.

06.10.2008 Bilanz Bergläufe

Seit drei Jahren organisiere ich ein paar Bergläufe während dem Sommer. In diesem Jahr waren das 5 Trainings. Beim 1. Berglauf nahm ich mir den Niesen vor. Richtig - ich schreibe in der Einzahl, weil ich ganz alleine war. Niemand ausser mir wollte dem nassen und kalten Wetter trotzen. Beim 2. Training waren wir bereits zu zweit. Bei eher trübem (aber fast trockenem!) Wetter liefen wir von Zweilütschinen beginnend auf der Jungfrau-Marathon-Strecke bis auf die kleine Scheidegg. Das 3. Bergtraining führte in meine engere Heimat - von Brienz aufs Brienzer Rothorn (via Planalp). Es war wunderschönes Wetter, die grünen Farben der Weiden und des Brienzersees waren sehr intensiv. Und wir waren bereits zu dritt!
Beim 4. Lauf war das Wetter wieder ziemlich schlecht und z.T. regnete es. Wir liefen von Burglauenen via Mändlenenhütte aufs Faulhorn. Oder besser am Faulhorn vorbei direkt auf die First, weil es oben fast schneite. Wie könnte es anders sein - wir waren zu viert! Zu guter Letzt schlossen wir den Kreis und liefen gestern nochmals auf den Niesen. Das Wetter war superschön, die Fernsicht einfach fantastisch. Ab ca. der halben Höhe lag Schnee, der gegen oben immer höher wurde. Z.T. sanken wir bis zu den Knien ein! Aber es hat grossen Spass gemacht. Und was denkt ihr, wieviele LäuferInnen wir waren? Mit 5 liegst du ziemlich gut... wir sehen uns im nächsten Jahr, beim hochkrakseln der schönsten Berge mit Bahnanschluss.

28.09.2008 Gurli Cup

Ich war schon ein paar Mal auf dem Gurli und im gleichnamigen Restaurant. Und schon lange wollte ich einmal beim Gurli Cup mitfahren. Das Rennen führt von Plaffeien eben aufs Gurli, 8km und 573m HD (alles über Teer, d.h. mit dem Rennvelo zu fahren). Ich hätt's in diesem Jahr wieder verpasst, wenn nicht Flöru das Rennen kurzfristig als interne Meisterschaft für das Thömu Triathlon Team ausgeschrieben hätte. Wir waren vom Team schliesslich nur zu dritt. Wie gewohnt startete ich nicht zu schnell. So konnte ich Fahrer um Fahrer überholen und kam schliesslich als 13. (4. in der Kategorie) ins Ziel, mit einer Zeit von 26:02. Und ich alter Sack war tatsächlich der schnellste aus Thömus Team. Es hat Spass gemacht. Dänu Vogt kam auch mit (ohne das Rennen zu bestreiten). Oben assen wir je zwei fettige, grosse Schweinswürste mit Kartoffelsalat - mmmh, das war gut. Dann radelten wieder runter, weil es recht kalt war. Und da unser Zucker- und Fettbedarf bei weitem nicht gedeckt war, hauten wir noch je eine Coupe Dänemark weg. Aaah Leute, manchmal braucht's so was.
Die Resultate gibt's hier (unter "Dokumente").

10. und 25.09.2008 Ernährung im Training und Wettkampf

Ich habe das Dokument "Das ideale Sportgetränk" 2x ziemlich überarbeitet und erweitert. Neu heisst es "Ernährung im Training und Wettkampf".

07.09.2008 Weltmeister!

Beim Powerman Zofingen gelang mir mein wohl bester Wettkampf überhaupt, noch vor dem Jungfrau Marathon 2006. Ich kam mit 6:56:57 ins Ziel, erreichte Gesamtrang 7 und wurde in meiner Altersklasse M40-44 Weltmeister! Dieser Titel darf natürlich nicht überbewertet werden - ist er doch nicht zu vergleichen mit andern WM-Titeln wie z.B. beim Ironman in Hawaii. Dennoch bin ich stolz auf den Titel und auf mein Resultat, besonders Gesamtrang 7 und eine Zeit unter 7 Stunden können sich sehen lassen. Meinen Wettkampfbericht findest du hier, die Resultate zum Wettkampf gibt's hier.

23.08.2008 Inferno Team Trophy

Eigentlich wollte ich bei der Inferno Team Trophy im Team "NMS Bern" die Rennvelostrecke fahren. Da aber unser Läufer ausfiel, übernahm ich den Laufteil. Ich konnte mich ein wenig für den Gigathlon 2007 rehabilitieren, da es mir dort nicht optimal lief. Diesmal erwischte es unseren Rennvelofahrer, er hatte etwas Pech und erwischte nicht den besten Tag. Ariane kam als 11. aus dem Wasser. Adi fuhr wie gesagt unter seinem Wert und kam als 12. in Grindelwald an. Auch Tobi war etwas angeschlagen, konnte sich aber dennoch auf Platz 7 vorkämpfen. Am Morgen hatten wir besprochen, dass wir lieber nicht 3. werden wollten wie im letzten Jahr - weil der Preis Gutscheine für die Migros Klubschule war (würg!). Der 4. Rang war viel attraktiver, weil es wieder ein Chalet im Zeltplatz Lauterbrunnen für 1 Woche gab. Mein Ziel war es also, mich auf den 4. Platz vorzuarbeiten. Die beiden ersten Teams waren bereits über alle Berge. Die Teams 3-6 starteten jedoch nur 6-1 Minute vor mir. Schnell hatte ich die 1. Läuferin überholt. Ein weiterer Läufer kam kurz darauf in mein Blickfeld, und ziemlich früh in der Steigung konnte ich ihn fressen. Darauf erblickte ich lange niemanden mehr, und ich sah schon die Felle davon schwimmen. Unvermittelt tauchte im steilen Waldstück kurz vor der Grütschalp ein weiterer Läufer vor mir auf - schon etwas angeschlagen. Das war auch eine leichte Beute, und ich lief bereits auf Rang 4! Unseren Plan, dass ich den 3. Platzierten auf keinen Fall überholen durfte, war in der Folge leicht einzuhalten, denn ich sah bis ins Ziel niemanden mehr. Trotzdem gab ich alles und windete mich aus, weil ich unbedingt unter 1:20 laufen wollte. Das gelang mir schlussendlich, und ich war froh, wieder etwas für letztes Jahr gutgemacht zu haben.

09.08.2008 Glückszahl 13

Am Samstag nach dem Zeitfahren stand bereits der nächste Start auf dem Programm: Der Glacier 3000 Run, ein Berglauf von Gstaad auf die Diablerets, 26km und 2'015 Höhenmeter (der Lauf wurde zum 1.x ausgetragen). Und der Lauf hat es in sich. Zuerst läufst du einen GP Bern (16.5km "flach" - sprich mit nur 300m HD), danach folgt ein Berglauf mit 1'700m HD auf 9.5km. Ich rechnete mit einer Zeit, die einem flachen Marathon entspricht. Wir hatten grosses Wetterglück - am Vortag und in der Nacht regnete es, jedoch zogen die Wolken rechtzeitig weg und es war den ganzen Tag sonnig und nicht zu heiss. Wie schon beim Stockhorn-Halbmarathon waren meine Beine zu Beginn nicht besonders gut. So oder so wollte ich bewusst langsam starten. Die ersten 3 ganz flachen km lief ich denn auch in ziemlich genau 12 Minuten. Diese Intensität hielt ich bis km 16.5 genau ein (gemäss einem kürzlich gemachten Test entspricht das einem Puls von 150). Und auf dieser Strecke sammelte ich bereits einige LäuferInnen ein, es müssen zwischen 10 und 20 gewesen sein. Später mehr zu diesen Schnellstartern.
Ich freute mich schon richtig auf die Steigung. Und siehe da, sobald es richtig bergauf ging, waren meine Beine top. Es geht gleich in eine "Wand" hinein, ähnlich wie beim Jungfrau Marathon in Lauterbrunnen. Mit meiner Lauftechnik VoKuHiLa (vorne kurz, hinten lang) überholte ich ziemlich schnell diverse Läufer und die zweitletzte Frau, die vor mir lag. Es lief mir ausgezeichnet, ich konnte bis ziemlich weit oben alles laufen. Nur die technisch schwierigen Passagen (schmaler und steiniger Bergwanderweg) bereiteten mir etwas Mühe. Aber das gehört nun mal zu einem Berglauf. Ich überholte immer wieder Läufer. Dann wurden die Lücken grösser. Im letzten Drittel des Berges sah ich weiter vorne/oben eine lose Gruppe von 8 Läufern. In so einer Situation macht es keinen Sinn, Gas zu geben, um diese Läufer möglichst schnell zu überholen. Das büsst du vermutlich ziemlich schnell. Ich behielt also mein Tempo bei und sagte mir "nur Geduld, am Ende holst du sie noch". Tatsächlich kam ich immer näher. Die Gruppe war bereits weit auseinander gezogen. Und ich überholte einen nach dem andern. Ganz oben läuft man über ein Stück Gletscher. Danach folgt bis zum Ziel ziemlich tiefer Boden (technisch einfach, braucht aber viel Kraft). Von der Gruppe lagen noch 2 Läufer vor mir. Ich mobilisierte die letzten Körner und kam immer näher. Da sah ich, dass der "eine" nicht ein Mann, sondern eine Frau war. Zum Dessert überholte ich also noch die schnellste Läuferin und einen Läufer aus meiner Kategorie. In der Zeit von 2:46:00 lief ich ins Ziel ein (was momentan ziemlich genau meiner Marathonzeit entsprechen dürfte). Das entspricht zum 3.x hintereinander Gesamtrang 13 in einem Berglauf (Kategorienrang 5 war hingegen eine Steigerung zu den beiden andern Wettkämpfen).
Nun ein Wörtchen zu den Schnellstartern. Ich bin ja froh über diese Leute, denn so erreiche ich jeweils eine einigermassen gute Platzierung. Ich verstehe nur nicht, warum das so viele Leute machen (es sind nach meiner Schätzung ca. 90%!). Und zwar immer wieder, immer dieselben Leute. D.h. diese Leute sind überhaupt nicht lernfähig. Während dem Stockhorn-Halbmarathon habe ich mir dafür einen Begriff ausgedacht: LOH (Läufer/Läuferin ohne Hirn). Jedesmal, wenn ich jemanden überhole, denke ich: "Schon wieder ein LOH". Sowohl beim Stockhorn-Halbmarathon als auch beim Glacier 3000 Run lief ich zu Beginn um Rang 50-60. Beide Male überholte ich bereits im flacheren Teil etliche Läufer (10-20). Noch viel mehr überholte ich in der Steigung, d.h. im 2. Teil der Strecke, wo es so richtig steil den Berg hoch geht (20-30). Einige kletterten nicht viel langsamer als ich hoch. Aber andere schlichen richtiggehend langsam den Berg hoch, die hat es so richtig aufgestellt. Ein weiteres Merkmal: Im 2. Teil der beiden Strecken hat mich kein einziger Läufer überholt! Mir kommt da auch ein Spruch eines Laufkollegen in den Sinn: "Du musst nicht zu Beginn, sondern im Ziel vorne sein...". Ok, genug der Worte, ich bin ja kein Moralappostel, sondern wie gesagt dankbar über die Hirmlosigkeit der Mitläufer. Also: Liebe Läufer, teilt weiter so schlecht ein, die 10% LMH (Läufer mit Hirn) danken es euch!

05.08.2008 ORV Einzelzeitfahren Langenthal - Rütschelen

Nachdem das Zeitfahren Wattenwil-Reutigen für mich ins Wasser gefallen ist, fand das Zeitfahren Langenthal-Rütschelen bei besten Bedingungen statt. Obwohl beim Duathlon/Triathlon der Veloteil eigentlich auch ein Einzelzeitfahren ist, ist ein reines (und kurzes - in diesem Fall 24km) Zeitfahren doch etwas anderes. Etwas, worin ich praktisch Null Erfahrung habe. Die Schwierigkeit war denn auch das Einteilen der Kräfte. Etwas übermotiviert startete ich sehr schnell. Zu Beginn fuhr ich im Flachen immer 47-48km/h. Die Strecke führt von Langenthal Richtung Burgdorf. Nach Riedtwil wird rechts abgebogen, eine Schlaufe über Grasswil gemacht, und auf derselben Strecke wieder zurück Richtung Langenthal gefahren. In Bleienbach geht's rechts weg nach Rütschelen (mit einer Schlusssteigung).
In Riedtwil waren meine Beine schon nicht mehr so gut wie zu Beginn. Ich dachte schon "Mann o Mann, wie soll ich das bis ins Ziel durchhalten". Ich musste ganz leicht zurücknehmen, konnte in der Folge die Pace aber halten. Auf dem Rückweg wehte ein leichter Gegenwind... nun war alles klar, warum mein Tempo von 47-48 auf 40-42km/h absackte. Wohlgemerkt im Flachen, es gab ein paar "Steigungen" (oder besser Wellen, total 164Hm). Mein Schnitt am Ende war 42.93km/h - nur damit ihr nicht denkt, ich sei ein Blöffsack. Ich überstand auch die Schlusssteigung einigermassen gut und erreichte das Ziel in 33:32. Der Blick auf die Rangliste zeigte mir, dass meine gute Veloform nicht nur ein subjektives Gefühl war, sondern einer objektiven Tatsache entsprach. Total erreichte ich Rang 14, in der Kategorie "Hobby 2" reichte es zu Rang 3. Dabei liess ich soger den Ex-Duathlon Weltmeister Urs Dellsperger hinter mir (Urs ist im Moment in einer besseren Lauf- als Veloform - gerade umgekehrt als ich).
Auf jeden Fall hat's Spass gemacht. Ich werde in Zukunft wohl noch mehr Velorennen bestreiten. Das ist einerseits ein ausgezeichnetes Velotraining, andererseits eine gute Standortbestimmung.

26.07.2008 Stockhorn-Halbmarathon

Wieder einmal fühlte ich mich nicht sonderlich gut vor einem Wettkampf. Ich entschloss mich deshalb, den Stockhorn-Halbmarathon locker zu nehmen. Das bedeutet bei mir, dass ich mich nicht selber unter Druck setze und eher langsam beginne, dann aber trotzdem Vollgas gebe. Oder mit andern Worten: Ich besann mich auf DIE läuferische Qualität von mir, nämlich den Wettkampf langsam anzugehen und das Feld von hinten aufzurollen. Langsam bedeutet in diesem Fall relativ gesehen zum Lauftempo der andern Läufer. Denn ich werde im Verlaufe des Wettkampfes nicht (oder nur unwesentlich) schneller, aber fast alle andern Teilnehmer werden langsamer - ganz einfach weil sie zu schnell angehen.
Rechtzeitig zum Start verzogen sich die Wolken und es herrschte während des ganzen Wettkampfes schönes und heisses Wetter. Ich startete also mit angezogener Handbremse. Nach kurzer Zeit befand ich mich an geschätzter 50. Position oder noch etwas weiter hinten. Ich behielt in etwa die Position bis km 11, bis es richtig bergauf ging. Von da an steigerte ich die Intensität - nicht im Sinne eines Zwischenspurtes, sondern bis zu einem Pulsbereich, mit dem ich höchstwahrscheinlich bis oben laufen konnte. Und ich überholte Läufer um Läufer. Je steiler es ging, desto mehr Boden machte ich gut (mein Motto: "Steiler ist geiler..."). Ich konnte die Pace tatsächlich bis oben durchziehen. Es lief wirklich gut, und ich überholte viele Läufer, die ich kannte (und die in diesem Jahr z.T. vor mir klassiert waren).
Ich erreichte eine Zeit von 2:04:05, das bedeutete Gesamtrang 13 und Kategorienrang 7 (genau identisch mit den Rängen vom Graubünden Marathon!). Es war für mich ein super Rennen. Es motiviert viel mehr, wenn du nicht zu schnell startest und deshalb ohne grössere Probleme ins Ziel kommst. Und als Bonus gibt's jedesmal einen Motivationsschub, wenn du einen Mitstreiter überholst.

24.07.2008 Velotour Glaubenberg - Glaubenbüelen

Der Donnerstag versprach schönes und warmes Wetter, und so stertete ich mit dem Rennvelo zu einer neuen 200km Tour. Die Route Thun-Brienz-Brünigpass-Glaubenbüelenpass-Escholzmatt-Marbach-Schallenberg-Bern war ich bereits 2 oder 3x gefahren. Was neues musste her. Ich fuhr durchs Emmental via Langnau ins Entlebuch und dort bis zur selbigen Ortschaft. Danach zweigte ich rechts ab über den Glaubenbergpass. Bei der Abfahrt fuhr ich nicht bis nach Sarnen, sondern zweigte aufs Geratewohl auf 800m Höhe rechts ab. Diese Abzweigung war goldrichtig, kam ich doch über kleine Strässchen nach Giswil (mit ein paar giftigen Gegensteigungen). In Giswil ging's den bekannten Weg über den Glaubenbüelenpass.

Um die Tour nicht all zu lang werden zu lassen und um etwas neues zu sehen, zweigte ich nach Sörenberg links ab Richtung Kemmeriboden. Dieser Weg war als Veloroute gekennzeichnet, aber - und das war ziemlich verdächtig - es stand da ein MTB-Zeichen. "Von so was lasse ich mich nicht beirren" dachte ich. Nach einer Weile ging der Teer auch tatsächlich in Naturstrasse über. Es war zwar ein relativ breiter Weg, aber ziemlich steinig und es ging nur rauf und runter. Eben ein richtiger MTB-Weg. Da waren meine (bescheidenen) Steuerkünste gefragt, und die ca. 5km fuhr ich denn auch ziemlich langsam. Kurz vor Kemmeriboden war ich froh, wieder Teer "unter den Füssen" zu haben. Ob sich diese Abkürzung zeitlich ausgezahlt hat, ist fraglich, es war aber fraglos ein spezielles (und schönes) Erlebnis.
Der Rest über Schangnau, Schalenberg, Steffisburg zurück nach Bern war dann der bekannte Weg. Mei es war schön, 198,6km, 3'423 Höhenmeter und 7h 43' Fahrzeit standen zu Buche. Die Tour ist sehr zu empfehlen! Gegessen habe ich 1 Käsesandwich, 2 Nussgipfel und 1 Spitzbube. Getrunken habe ich 1.6 Liter isotonisches Getränk, 1 Liter Cola und ein paar Bidons Wasser.

06.07.2008 SM Mannschaftszeitfahren

Ich hatte nicht viel Zeit, mich vom Graubünden Marathon zu erholen. Bereits am Montag ging ich mit der NMS (Secunda-Schüler des Gymnasiums) als Hilfsleiter ins Wallis mit. Wir überquerten am ersten Tag gleich den Saflieschpass mit dem Mountain-Bike. Und die ganze Woche folgten weitere Bike-Touren. Zum Glück sind Gymnasiasten nicht sehr gut trainiert, weshalb es so eine Art Erholungswoche für mich war.
Kaum zurück, stand die Schweizer Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren vor der Tür. Ich wurde von CC Bern für ihr Team angefragt. Am Samstag wollten wir die Originalstrecke (Start in Bätterkinden) besichtigen und das Fahren im Viererteam üben. Zwischendurch gaben die CCB-ler Gas, und ich hatte Mühe, zu folgen. Entsprechend stand ich am Sonntag morgen etwas nervös am Start. Doch zeigte sich einmal mehr, dass ich kein Trainingsweltmeister, sondern eher der Wettkampftyp bin (der sich im Wettkampf steigern kann). Die Angst, dass ich schon nach kurzer Zeit den Anschluss verpassen könnte, verflog ziemlich rasch. Es war genau das Gegenteil der Fall: Für mich ging es oft einen Tick zu langsam. Ich musste aufpassen, dass ich nicht jeweils das Tempo erhöhte, wenn ich die Führung übernahm. So gingen die ersten 30 Km ohne Schwierigkeiten vorbei. Als wir von einem andern Team überholt wurden, erhöhten wir selber das Tempo etwas. Nach kurzer Zeit konnte einer von unserem Team leider nicht mehr folgen. Das war aber nicht weiter schlimm, wird doch die Zeit im Ziel beim dritten Fahrer gemessen.
Die letzten 15 Km drückten wir zu dritt richtig auf die Tube. Wenn ich die Spitze übernahm, fuhr ich z.T. bis an den Anschlag. Ich hatte sehr gute Beine an diesem Tag und konnte deshalb gut durchziehen. Schliesslich fuhren wir die 50 Km in einer Zeit von 1:08:44. Das von uns gesetzte (hohe) Ziel von 1:10 konnten wir sogar übertreffen! Wir erreichten Rang 8 von 16 Teilnehmern in der Kategorie "Hobby 1". Kaum im Ziel angekommen begann es zu regnen, und zwar z.T. sturmartig. Wir hatten also grosses Wetterglück.
Noch eine kleine Bemerkung zum Wettkampf: Ich war der einzige Triathlet in unserem Team, die andern drei waren "echte" Radfahrer. Ich bin es zwar gewohnt, in einer Gruppe zu fahren, nicht aber bei einem Mannschaftszeitfahren. Da sollte man sehr nahe ans Hinterrad des Vorderen und möglichst ruhig und regelmässig fahren. Ich fuhr wohl zu wenig ruhig, denn mein Hintermann fuhr nicht sehr nahe an mich auf. Er war es denn auch, der in der zweiten Runde abgehängt wurde. Ich glaube, ich habe beim Führungswechsel das Tempo zu stark forciert. Auf jeden Fall wäre es eine gute Idee, diese Formation zu üben, wenn ich im nächsten Jahr wieder mitmachen sollte.

28.06.2008 Graubünden Marathon

Mit ziemlich viel Respekt ging ich an den Start des Graubünden Marathons. Nach eigenen Angaben gilt dieser als härtester Marathon der Welt. In diesem Jahr hatte ich mehr Velo- als Lauftraining gemacht, immerhin kamen 1'300 Lauf-Km zusammen. Am Start war eine Handvoll Weltklasseläufer wie Jonathan Wyatt (der beste Bergläufer der Welt!) oder Martin Cox. Ich ging die Strecke relativ gemütlich an, was sich später auszahlte. Auffällig war, dass auch die Spitzenläufer kein hohes Tempo anschlugen.
Die Strecke kann in drei Abschnitte unterteilt werden: Die ersten 17 Kilometer gehen bergauf, aber nicht extrem steil, etwa so wie der breite Weg auf den Gurten (1'200 Hm). Danach folgen 14 flache Kilometer, bzw. zuerst geht es 400 Hm runter und danach ist es leicht gewellt. Km 31 ist auf der Lenzerheide, dann folgen 11 Kilometer mit z.T. sehr steilen Aufstiegen aufs Parpaner Rothorn (1'400 Hm). Dieser Bergweg hat mich manchmal an den Weg auf das Schilthorn erinnert. Die ersten 17 Km lief ich also möglichst in einem guten Rhythmus und notierte eine Zeit von 1:35. Danach drückte ich etwas aufs Gas und lief die flachen 14 Km knapp unter einer Stunde. Für den Schlussaufstieg war ich froh, meine Energie gut eingeteilt zu haben. Und trotzdem wurde es hart. Ich musste mich oft überwinden, bei steilen Passagen schnell zu gehen und danach wieder in den Laufschritt zu wechseln. Netto konnte ich meinen Rang von der Lenzerheide halten. Einmal wurde ich von einem Läufer überholt, ich konnte diesen weiter oben jedoch wieder "fressen". Die Lücke nach vorne war zu gross, um noch einen Rang gut zu machen.
Als 13. lief ich schliesslich ins Ziel ein. Ich war glücklich, es war ein fantastischer Lauf in sehr schöner Umgebung und dies alles bei bestem (heissem!) Wetter. Dies ist für mich ein guter Rang, obwohl die eigenen Erwartungen natürlich hoch sind, wenn man am Jungfrau Marathon mal den 15. Rang erreicht hat - bei über 3'000 Läufern. Hier in Graubünden waren knapp 300 Läufer klassiert. Die Resultate gibt's hier.

07.06.2008 Niesenlauf

Nach dem letztjährigen Sieg am Niesenlauf (Treppenlauf über 11'674 Stufen mit 1'669 Höhenmetern) galt es diesmal, das Resultat zu bestätigen. Das ist viel schwieriger, als wenn dir bei der ersten Teilnahme ein Überraschungserfolg gelingt. Ich startete etwas zu schnell. In Erinnerung hatte ich ein höheres Tempo, als es dann möglich war. Im letzten Jahr hatte ich als Pacemaker einen früheren Niesenlaufsieger. In diesem Jahr übernahm ich diese Rolle für Swen Kisslig (etwas mehr als die halbe Distanz - bis zur Mittelstation), der auch tatsächlich gewann. Bei der Mittelstation war ich schon ziemlich fertig, trank einen Becher Tee und musste für eine Weile das Tempo etwas zurücknehmen. Ich konnte schliesslich durchbeissen, es war zeimlich hart. Am Ende schaute die Zeit von 1:06:10 heraus (2:25 langsamer als im letzten Jahr), das bedeutete Totalrang 4 und Rang 2 in der Kategorie Herren 2.
Gründe für eine schlechtere Zeit findet man natürlich immer: 1. Bin ich läuferisch noch nicht in meiner Topform (oder noch nicht in der Form, die ich üblicherweise Anfang Juni habe). 2. Hatte ich mich möglicherweise noch nicht zu 100% vom Ironman 70.3 in Rapperswil erholt. 3. Bin ich - wie schon gesagt - etwas zu schnell gestartet. Schön war's trotzdem, höchstwahrscheinlich starte ich im nächsten Jahr wieder...

01.06.2008 Ironman 70.3 Switzerland

Bei schönem und zeimlich heissem Wetter ging der Ironman 70.3 in Rapperswil über die Bühne. Trotz dieser Temperaturen lud der See mit 15.7° nicht gerade zum Baden ein. Trotzdem gelang das Schwimmen für meine Verhältnisse gut. Ich stieg knapp in der vorderen Hälfte aus dem Wasser. Auf dem Rad konnte ich richtig aufdrehen. Auf dem optimal auf mich abgestimmten Zeitvelo fährt es sich auch gut. Kleine Trübung des Vergnügens: Die Zipp 808 Räder machten beim bergauf fahren starke Quietschgeräusche, und ich konnte nur sitzend fahren (bei den paar happigen Steigungen war das ein Nachteil). Beim Laufen - normalerweise meine Paradedisziplin - lief es mir nicht optimal. Einerseits wohl wegen dem Effort auf dem Velo, andererseits bin ich läuferisch noch nicht in Top-Form. In der zweiten Hälfte spürte ich zwischendurch wieder die rechte Hüfte, eine Verletzung vom letzten Jahr. Ich will das aber nicht als Ausrede benutzen, konnte ich mein Lauftempo doch fast durchziehen. 200m vor dem Ziel überholte ich einen andern Athleten. Er reagierte, überspurtete mich und kam 3 Sekunden vor mir ins Ziel. Ich sagte mir: "Was soll's, ein Rang mehr oder weniger ist mir egal...". Was ich nicht wusste: Der Mann war in meiner Kategorie (er sah irgendwie alt aus, aber ich sah wohl änhlich alt oder noch älter aus...). Und es ging um Rang 3. Ich hatte mein Ziel, unter die ersten 10 zu kommen, bereits abgeschrieben. Die Zeiten waren gegenüber dem letzten Jahr wohl wegen der um 400m längeren Schwimmstrecke und wegen dem heissen Wetter etwas weniger gut. Auf jeden Fall war ich mit meinem 4. Rang mehr als zufrieden. Zeit: 4:35:08, Rang 4 in der Kategorie M40 (bei 284 Klassierten).

Ich entwickle mich langsam zum Spezialisten für den "undankbaren" 4. Rang. Vor allem bei Langdistanz-Wettkämpfen erreichte ich meist den 4. oder 5. Kategorienrang: 2003 Powerman Zofingen Rang 4, 2005 Powerman Zofingen Rang 4, 2006 Inferno Triathlon Rang 4, 2006 Jungfrau Marathon Rang 5, 2007 Inferno Triathlon Rang 5, 2008 Ironman 70.3 Switzerland Rang 4. Wenigstens beim Powerman Zofingen 2004 erreichte ich das Podest mit Rang 2. Dank diesem Rang - und weil ich nicht besonders gerne an Rangverkündigungen gehe - ist mir das ziemlich egal. Es ist für mich also ein dankbarer Rang, da ich nach dem Wettkampf verschwinden kann (oder machen kann, was ich will...).

25.05.2008 Doppelstart am Wochenende

Am Wochenende wagte ich wieder mal einen Doppelstart. Am Samstag startete ich am Bantiger Triathlon, meinem "Heimrennen" (alle übrigen Tri- und Duathlons sind aus Bern und Umgebung verschwunden...). Diesen kleinen und sympathischen Anlass unterstütze ich gerne. Das Schwimmen ist nicht nennenswert (300m im Schwimmbad). Auf dem Rad lief es super, ich konnte zum ersten mal mein neues Zeitfahrvelo im Wettkampf einsetzen. Am Ende schaute für die 17.4km Runde (mit 200 HM) ein Schnitt von 39km/h heraus. Der abschliessende Lauf war auch nicht übel. Relativ viel Zeit liess ich jedoch bei den Wechseln liegen. Ich hatte das nie geübt und mir zu wenig Gedanken über den Ablauf gemacht. Schlussendlich schauten Kat.rang 5 und Gesamtrang 13 heraus (bei 28 bzw. 83 Teilnehmern).
Am Sonntag eröffnete ich die Lauf-Wettkampfsaison mit dem Blüemlisalp-Lauf, dem ersten von ein paar geplanten Bergläufen. Und es lief nicht so rund wie gewünscht. Ich werde wohl langsam alt :-( und regeneriere nicht mehr so schnell. Auf jeden Fall fehlte mir etwas die Kraft und ich musste den ganze Lauf richtig beissen. In einer Zeit von 1:18:54 schaffte ich schliesslich die schönsten 10 Meilen der Berge (mit 820m HD), das bedeutete Kat.rang 6 und Gesamtrang 22 (bei 100 bzw. 263 Teilnehmern).

04.05.2008 Wettkampfsaison eröffnet

Kurzfristig habe ich mich entschieden, am 3.5. an der Berner Rundfahrt in der Kategorie "Super Race" teilzunehmen. Schliesslich kann man nicht jeden Tag mit Profis (Fabian Cancellara und Stefan Wesemann!) in einem Feld fahren. Ich startete mit Urs Dellsperger ganz hinten, um dem Getümmel auszuweichen. Wir rollten das Feld von hinten auf. Nach dem ersten Bezwingen des Frienisbergs sammelten wir Fahrer um Fahrer ein, um schliesslich die erste Verfolgergruppe (10-12 Leute) das Spitzenfeldes zu bilden. Wir waren sicher die aktivsten Fahrer in dieser Gruppe, Urs vor allem im Flachen und ich vor allem in den Steigungen.
In der letzten von drei Runden wagte ich einen Angriff am Frienisberg und kam auch weg. Leider folgte mir niemand, und so wurde ich nach 5km von der Gruppe wieder eingeholt. Mit dieser Gruppe kam ich ins Ziel, unser Rückstand auf das Feld betrug 7 Minuten. Für mich war das ein super gutes und hartes Training. Rangmässig wäre sicher mehr dringelegen, es wäre wohl kein Problem gewesen, im Spitzenfeld mit zu rollen. Aber es wäre eine ganz andere Rundfahrt und nicht ein so tolles Erlebnis gewesen. Die Resultate gibt's hier.

20.04.2008 Trainingswochen Italien

Zwei weitere schöne Trainingswochen sind leider schon vorbei. Die erste Woche war ich mit 3athlon Bern in Casino di Terra (Toscana, zwischen Cecina und Volterra) stationiert. Wir waren eine kleine aber feine 6er Gruppe. Unser Fokus lag auf dem Velo fahren. Das Wetter war mittelmässig aber meist trocken, so dass wir jeden Tag fahren konnten. Ich absolvierte nur je eine Schwimm- und Laufeinheit in dieser Woche, dafür aber 680 Velo-Km mit einer Menge Höhenmeter.
Am Freitag Abend wurde mir leider das Portemonnaie inkl. aller Ausweise gestohlen. Am Samstag machte ich mich trotzdem und trotz Regen mit dem Velo auf den Weg an die Adria. 240km lagen vor mir. Nach 1 1/2 Stunden Fahr bekam ich einen Anruf, dass ich das Portemonnaie in Cecina abholen könne. Ich kehrte also um nach Cecina. Um 12 Uhr hatte ich wieder alle Ausweise, nur das Geld war natürlich weg. Es war schon spät und ich war bereits 3 1/2 Stunden im Regen gefahren. Deshalb entschied ich mich, mit dem Zug nach Gatteo Mare zu fahren. Auch das dauerte seine Zeit, und schliesslich kam ich um 19:30 Uhr in Gatteo an.
Die zweite Woche verbrachte ich mit einer Velogruppe, organisiert von Peter Schär vom CC Bern. Auch in dieser Woche hatten wir Wetterglück und nur 1/2 Tag Regen. Ich konnte also wie geplant mein Velotraining durchziehen. Zu dieser Jahreszeit hatte ich noch nie so viele Velo-Km in den Beinen. Ich hoffe, dass sich das im Verlaufe der Saison noch auszahlen wird. Und ich hoffe auch, dass das Wetter in der Schweiz endlich besser wird.

17.03.2008 Trainingswoche Tossa de Mar

Ich erlebte eine super Trainingswoche in Tossa de Mar (Costa Brava, Spanien). Eitzinger Bike Holiday organisierte eine Triathlonwoche mit vollem Programm: Rennvelo (750km), Schwimmen mit Gunther Frank (4Std.), Laufen (54km), Kräftigung/Stretching (2Std.) und ein Rahmenprogramm mit diversen Vorträgen. Das Wetter war top, die Organisation perfekt und vor allem waren wir ein kuules Trüppchen. Unsere "Clique" bestand aus Zürchern, St.Gallern und vielen Bernern. Nicht nur das Training war wichtig, daneben betrieben wir allerlei Schabernack. Lustig war, dass ich zwei Leute aus unserem Triathlon Verein hier in Tossa kennengelernt habe. Merci all diesen Leuten für die tolle Woche.

31.01.2008 Neue Ziele 2008

Leider hat es nicht geklappt mit dem Startplatz am Ironman Switzerland. Deshalb habe ich meine Ziele ziemlich revidiert. Ich werde einen Schwerpunkt auf Bergläufe setzen und an ein paar Wettkämpfen teilnehmen, die schon lange auf meiner Wunschliste stehen.
Ziele Triathlon: 1.6. Ironman 70.3 Switzerland + ein paar Triathlons über die olympische Distanz
Ziele Laufen: 25.5. Blüemlisalp Lauf, 7.6. Niesenlauf, 28.6. Graubünden Marathon, 26.7. Stockhorn Halbmarathon, 9.8. Glacier 3000 Run, evtl. 12.10. Napf Marathon
Hauptziel: 7.9. Powerman Zofingen
Plan für 2009: Ironman Switzerland und Inferno Triathlon

11.10.2007 Neue Website

Meine Website war bisher eher dürftig. Insbesondere den Bereich Sport habe ich ziemlich ausgebaut. Ich hoffe, dass die eine oder der andere mal einen Blick darauf wirft. Inhaltlich möchte ich die Site so gut wie möglich aktuell halten. Auch strukturell werde ich weitere Anpassungen vornehmen. Evtl. werde ich ein Gästebuch zur Verfügung stellen.

06.10.2007 Unfall

In diesem Jahr ist bei mir der Wurm drin. Die letzten zwei Jahre kam ich ohne nennenswerte Verletzung durch. Dieses Jahr gibt es jedoch eine Anhäufung davon. Begonnen hat es bereits im Januar mit einer Überdehnung des rechten Knieinnenbandes beim Eishockey-Spiel. Im Juni dann die Muskelverhärtung, die sich über Jahre aufgebaut hat. Und gestern hatte ich einen Sturz beim - jawohl, Wandern! Es ging bei den Giessbachfällen im Wald steil bergab auf sehr rutschigen Steinen. Ich war einen kurzen Moment nicht aufmerksam und flutsch, rutschte ich aus. Ich landete mit vollem Gewicht auf dem rechten Unterarm und dieser auf einem spitzen Stein. Es hing ein schönes Stück Fleisch herab (neben dem üblichen Blut) und ich konnte im ersten Moment die Hand nicht mehr bewegen. Es war ein klarer Fall fürs Nähen. Nun bin ich neben dem Laufen auch noch zu einer Schwimmpause gezwungen. Aber was soll's, meine Wettkampfsaison ist vorbei und eine richtige Pause tut auch gut.

30.09.2007 Ziele 2008

Meine Ziele fürs nächste Jahr sind (der Wichtigkeit nach): 13.7. Ironman Switzerland, 30.8. Nationalpark Bike Marathon, 1.6. Ironman 70.3 Switzerland, 7.6. Niesenlauf (Titelverteidigung), evtl. ein Bergmarathon im Frühling und ein paar Kurzdistanz Triathlons.

22.09.2007 Laufpause

Der Arzt verordnete mir wegen meiner Hüftverletzung eine Laufpause von 2 Monaten. Heute beginne ich mit dieser Pause. Wenigstens darf ich ohne Einschränkung Rad fahren und schwimmen. Aber bis im November trainiere ich nicht nach Trainingsplan, sondern nach Lust und Laune.

21.09.2007 Sportcamp NMS Tenero

Für mich ergibt die Zusammenarbeit mit der NMS eine optimale Situation: Es ist ein Geben und Nehmen. Ich erstellte und erstelle für die NMS im Bereich Sport die Website. Dafür durfte ich in einem NMS Gigathlon-Team starten. Und ich komme gerade vom Trainingscamp in Tenero zurück. Ich war dort hautpsächlich dafür verantwortlich, dass täglich aktuelle Informationen (Berichte, Fotos, Videos und Interviews) auf die Website gelangten. Ich leitete aber auch Gruppen oder half bei andern Gruppenleitern mit. Diese Arbeit machte richtig Spass und es ist eine Freude zu sehen, wie viele junge Leute gerne Sport treiben. Das Ergebnis siehst du hier.

19.08.2007 Inferno Triathlon

Der Inferno Triathlon 2007 ist Vergangenheit. Nach dem für mich sehr guten Resultat bei meiner Premiere im letzten Jahr war die Bestätigung nicht ganz einfach. Ich war mit 10:01:00 jedoch fast gleich schnell (nur 7 Minuten langsamer) und erreichte wieder den 11. Gesamtrang. Mehr findest du in meinem Wettkampfbericht.

15.07.2007 Gigathlon

Der Gigathlon ist vorbei. Wegen den 7 Tagen Laufen in Folge und wegen meiner Hüftverletzung war das eine echte Grenzerfahrung. Mit dem Team "NMS mit Raiffeisen 1" erreichten wir in der Kategorie "7 Days Team of 5" den 4. Rang. Infos zum Gigathlon (z.B. einen Erlebnisbericht von mir) findest du unter "Team-Wettkäpfe".

27.06.2007 Verletzung

Für einmal hat mich das Pech erwischt. 10 Tage vor dem Gigathlon holte ich eine Verletzung an der rechten Hüfte. Es ist eine Muskelverhärtung am Gesässmuskel. Olaf Müller meinte, das habe sich über Jahre aufgebaut und nun manifestiert. Ich habe wohl mit dem Lauftraining etwas übertrieben - 400km im Mai und 400km im Juni - so viel Umfang wie noch nie. Das eigentliche Problem waren sind die schnellen Einheiten im Flachen - dort trat die Verletzung denn auch auf. Langsames Laufen und Laufen am Berg gehen trotz Verletzung recht gut.